Der größte und gleichzeitig am stärksten wachsende Posten im aktuellen Bundesfinanzrahmengesetz (BFRG) ist der Bereich um Arbeit, Soziales, Gesundheit und Familie. Dieser wird hiernach bis 2020 um 13 Prozent auf etwa 45 Milliarden Euro ansteigen.
Kostentreiber sind Arbeit und Pensionen. Der Zuschuss des Bundes ins Pensionssystem wird sich bis 2020 auf 13,26 Milliarden Euro erhöhen. Das ist ein Anstieg von 23,1 Prozent. Darüber hinaus steigen die Kosten für die Beamtenpensionen. Die Auszahlung wird sich hier auf 10,41 Milliarden Euro erhöhen. Das ist ein Anstieg von 14,5 Prozent.
Der Bereich Arbeit (Arbeitslosengeld, Notstandshilfe, Sozialversicherungszahlun- gen für Arbeitslose etc.) wird sich bis 2020 von aktuell 8,40 Milliarden auf 9,54 Milliarden Euro erhöhen, ein Plus von 13,6 Prozent. Zum Vergleich: In diesem Zeitraum wird eine Inflation von 6,6 Prozent erwartet.
Andere Bereiche zeigen hingegen ein schwächeres Ausgabenwachstum. Zinsen weisen dank der Geldpolitik der EZBDie Europäische Zentralbank (EZB; englisch European Central Bank, ECB; französisch Banque centrale européenne, BCE) mit Sitz in Frankfurt am Main ist ein Organ der Europäischen Union. Sie ist die 1998 gegründete gemeinsame Währungsbehörde der Mitgliedstaaten der Europäischen Währungsunion und bildet mit den nationalen Zentralbanken (NZB) der EU-Staaten das Europäische System der Zentralbanken (ESZB). sogar eine negative Ausgabenentwicklung auf.
Fußnoten
Die Staatsschulden sind rasant gestiegen, das Defizit wächst. Österreich muss rasch Maßnahmen setzen, um das Budget zu sanieren. Aber wie soll das gehen, ohne die Wirtschaftskrise zu verschärfen? Die Agenda Austria hat ein Konzept erarbeitet, mit dem der Staat schon im kommenden Jahr knapp 11 Milliarden Euro einsparen kann. Bis zum Ende des Jah
Fast schon im Wochentakt schlagen bei den Unternehmen neue Regeln auf. Es kann schon längst nicht mehr als EU-Bashing gelten, den Regelungswahn der Brüsseler Schreibtischakrobaten als unmäßig zu kritisieren. Wir werfen einen Blick in die Giftküche der Bürokratie.
Schwerpunkt 1: Mehr Wachstum braucht das Land! Wirtschaftswachstum ist in Österreich zu einem Fremdwort geworden. Nicht nur in der Statistik und in den Prognosen der Institute ist es inzwischen weitgehend der Stagnation gewichen. Auch in den Wahlprogrammen der Parteien kommt es kaum noch vor. Man sollte ja erwarten, dass ein Land, dessen reales Br
Wohnen ist in Österreich nicht teurer als in anderen europäischen Ländern. Die Wohnkostenbelastung liegt unter dem EU-Schnitt. Und doch gibt es Verbesserungsbedarf: Künftige Regierungen sollten den Aufbau von Wohneigentum in der Mitte der Gesellschaft erleichtern, den geförderten Mietmarkt treffsicherer machen und dafür sorgen, dass ausreiche
Der Sozialstaat ist eine Errungenschaft, um die uns viele Menschen auf der Welt beneiden – aber auch eine finanzielle Belastung, die sich immer schwerer stemmen lässt. Die nächste Regierung wird um Sparmaßnahmen nicht herumkommen, wenn das System zukunftsfit bleiben soll. Für die Bürger muss das nicht unbedingt Verschlechterungen mit sich br
Eigentlich wollte die Regierung ja die Staatsschulden senken und die Bürger entlasten. Beides ist leider spektakulär misslungen. In der kommenden Legislaturperiode muss die Politik das Ruder herumreißen und einen Sparkurs einschlagen. Die gute Nachricht: Es gibt ziemlich viele Maßnahmen, die man setzen kann.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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